14. September – Tag der Tropenwälder

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Seit 1989 gibt es ihn. Der World Wide Fund For Nature (WWF) war 1989 Initiator dieses Tages. Er will den Tropenwald damit in den Fokus rücken. Er will aufmerksam machen, informieren, Aktionen starten. Leider ist das auch bitter nötig. Denn etwa alle 30 Sekunden verschwindet weltweit Tropenwald von der Größe eines Sportplatzes. In nur drei Jahren geht so Wald von der Gesamtfläche der Bundesrepublik Deutschland verloren! Mit der Abholzung von Tropenwäldern verschwinden auf unserem Planeten auch unzählige Pflanzen- und Tierarten. Zudem löst sich ein riesiger CO2-Speicher einfach auf. Die Sauerstoffproduktion nimmt ab, der Klimawechsel schreitet immer schneller voran. Wollen wir das wirklich? Ich für meinen Teil, brauche das nicht! Und überlegt mal, ob wir weiter ungehemmt Fleisch fressen, Möbel aus Teakholz und Terrassen aus Bangkirei fertigen lassen, oder ob wir jedes Blatt dreimal kopieren müssen, bevor wir es wegwerfen. Es sollte cool sein, Verzicht zu üben und nichts zu verschwenden. Ressourcen zu schonen ist einfach und macht sogar Spaß. Vor allem, wenn am Ende des Monats mehr Geld übrig bleibt, weil weniger konsumiert wurde. Den Tropenwäldern würde es auf jeden Fall gut tun. Sie bedeckten ursprünglich ungefähr 14% der Landfläche unseres Planeten. Wir haben es geschafft, diesen Wert bis auf 6% zu reduzieren. Und machen wir so weiter, existiert Ende dieses Jahrhunderts keine Tropenwald mehr…

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