Hammerhochbeet!!

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Kommen wir vom Job nach Hause, geht unser erster Weg meist hinters Haus, zum Hochbeet, das wir vor einiger Zeit zusammenschraubten (siehe Beitrag 37). Es ist echt der Hammer, wie die Pflanzen hier gedeihen. Wir fassen es nicht. Die sechs oder sieben Tomatenpflanzen in dieser Gartenanlage wuchsen zu einer Hecke, nein, zu einer grünen Wand (!) heran. Wenn jetzt nochmal die Sonne kommt, werden wir uns vor dem roten Gemüse nicht mehr retten können. Erbsen, Salat, Physalis oder Basilikum gehen ebenfalls ab, wie Schmidts Katzen. Ein Kürbis hat das Hochbeet mittlerweile fast schon wieder verlassen und macht sich nun auch vor und neben der Konstruktion breit. Sehr breit! Alles explodiert quasi. Wir sind so dankbar, dass wir in einer alten „Maussendung“ die Bauanleitung für das Beet fanden und Armin Maiwald den Aufbau genau erklärte. Als das Beet dann stand, ließen wir uns Mutterboden liefern und karrten von meinem Bruder noch haufenweise Pferdemist heran. Auf das Wachstum der oben genannten Pflanzen wirkt dieses nährstoffreiche Substrat nun wie eine Art Katalysator oder Turbo. Komisch, früher konnten wir uns kaum vorstellen, Gemüse oder Früchte im eigenen Garten zu ziehen. Heute freuen wir uns über jedes Blatt Salat oder Basilikum, über jeden noch so kleinen Kürbis oder Kohlrabi, den wir entdecken. Es schmeckt einfach viel, viel besser, wenn man weiß, woher das Ganze kommt und wenn man es selbst liebevoll hochpäppelte… 😉

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